Projekt Kunsthalle Düsseldorf

die fertige Beckeninstallation

die fertige Aquarieninstallation

Teil 1 des Berichtes:

Im Mai 2004 trat ein junges Künstlerduo mit einem ungewöhnlichen Projekt an den Verein heran.

Im Rahmen einer großen Ausstellung in der renomierten Kunsthalle des Kunstvereins Düsseldorf, sollte von Mitte Juli bis Mitte August 2004 ein Spektrum des Vereinslebens in NRW gezeigt werden. Die GfA war als einziger Aquaristikverein mit einer besonderen Aquarieninstallation vertreten.

Die Projektgruppe bestehend aus Carmen Trybusch, Dirk Herchenhahn, Friedrich Schmick, Massimo Serra (Raino Gellenthin half ein Wochenende beim Aufbau) hat in vielen Arbeitsstunden das gesamte Konzept für die Präsentation erarbeitet.

Es wurden zwei Aquarien hintereinander aufgestellt, um durch entsprechende Einrichtung und Bepflanzung einen räumlichen Effekt zu erzielen. Das besondere ist die ausgeklügelte Lichtinstallation, die den Becken ein von Sonnenlicht durchflutetes Aussehen verleihen sollte.
Gezeigt wurden ausgewählte echte Peru Skalare, Sturisoma und Panzerwelse ( corydoras sterbai ). Die Installation würde ein Raum im Raum sein und den Besuchern die Möglichkeit bieten dieses Arangement in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

Am 3. + 4. Juli hatten die aufwendigen Aufbauarbeiten in der Kunsthalle begonnen. Die Becken wurden eingerichtet und konnten in Ruhe einfahren. Die Fische wurden eine Woche später eingesetzt und hatten so genügend Zeit sich einzugewöhnen.
Trotz des hohen Anspruches, Kunst und Aquaristik miteinander zu verbinden, wurden zu jeder Zeit die Belange und Bedürfnisse der Fische in Vordergrund gestellt.
Die Projektgruppe war Garant für die ordnungsgemäße Versorgung und die strikte Einhaltung des Tierschutzes.
Alle Mitglieder der GfA hatten kostenlosen Zutritt zur Veranstalltung. Ebenfalls waren alle Mitglieder am 17. Juli 2004 um 20.00 Uhr eingeladen, an der Eröffnung der Ausstellung teilzunehmen.

Teil 2 des Berichtes:

Am Sonntag 11. Juli 2004 wurden von Carmen, Dirk, Friedrich und mir die Abschlußarbeiten am Projekt durchgeführt.

Es wurden die Fische eingesetzt. Die Dekoration rund um die Becken wurde vorgenommen und unsere Riesenplakat montiert. Letzte Einstellungen an der ausgeklügelten Beleuchtung lassen die Becken jetzt im gewünschten Lichteffekt erscheinen. Die Becken schienen an einem sonnigen Nachmittag von Sonnenlicht, das durch ein Blätterdach scheint, durchflutet zu werden.
Vier Baumstämme mit Polstern versehen, sollten die Besucher zum verweilen einladen.

Die erste Nachkontrolle der Fische am Montag ergab, daß sie gut standen. Die ausreichende Fütterung wurde gewährleistet. Nach Vollendung wurde unsere Installation sowohl von der Leitung der Kunsthalle, als auch vom verantwortlichen Künstler-Duo betrachtet und durchweg sehr positiv beurteilt.

Teil 3 des Berichtes:

Am Samstag 17. Juli 2004 war es soweit, die Eröffnung.

Mit leichtem “Lampenfieber” trafen wir ca. 1 Stunde vor der Eröffnung ein. Der erste Blick auf die Becken und wir waren wieder die Ruhe selbst, alles in Ordnung, die Fische standen gut und der ganze Trubel der letzten 2 Wochen war wie vergessen.
Trotz des plötzlich schlechten Wetters strömten ware Massen an Publikum in die Kunsthalle. Dann war es soweit, um 20.30 Uhr eröffnete Frau Regina Wyrwoll, Genralsekräterin der Kunststiftung NRW offiziell die Ausstellung.
Mann sah wie die Leute, diesen durch einen Lamellenvorhang von der Ausstellung abgeteilten Bereich, förmlich stürmten. Neugierig, erstaunt, verblüfft und angenehm überrascht. Dies waren die Eindrücke, die mir Besucher in kurzen persönlichen Gesprächen schilderten.

Für uns als Gestallter des Projektes stand und steht fest, die Aktion ist eine bomben PR für den Verein.

Massimo Serra
Internetredaktion

Jetzt noch ein Fotoimpression der Aktion

der AufbauDer UnterbauEinrichten der speziellen BeleuchtungCarmen beim dekorieren & bepflanzendas fertig eingerichtet Becken wurde eingefahrendie fertige Aquarienstallation bei der Eröffnung